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Wohnen im Quartier

Gemeinschaftliches Wohnen – da geht es nicht allein um das Leben einer Gruppe von Gleichgesinnten unter einem Dach. Auch Standort, Wohnungsgröße, Barrierefreiheit oder technische Ausstattung sind heute nicht mehr allein ausschlaggebend.  Über das Leben in den eigenen vier Wänden hinaus sollen vom Wohnprojekt Impulse in das Wohnumfeld hinein ausgehen. Die Lebensqualität im Quartier ist ein entscheidender Faktor. Eine gute Infrastruktur, gesellschaftliche Teilhabe, professionelle Hilfe bei Bedarf sowie ehrenamtliche Unterstützung sind wichtige Bausteine für ein selbstbestimmtes Leben und von großer Bedeutung für die Lebensqualität. Ein guter öffentlicher Nahverkehr, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Apotheken, Kultur- und Freizeiteinrichtungen und ein soziales Miteinander sind wichtig, um sich wohlzufühlen. Sie beeinflussen meine Entscheidung, ob ich vor Ort und im Quartier auch bei Behinderung und Unterstützungsbedarf, wohnen kann.
Die Wiederbelebung nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist dabei eine der zentralen Zukunftsperspektiven für Kommunen, Bewohnerinnen und Bewohner, soziale und kulturelle Netzwerke, Dienstleister vor Ort und die Wohnungswirtschaft.
Ein gutes Wohnumfeld und gute Nachbarschaft im Quartier sind nur dann erfolgreich, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner am Netzwerk im Sozialraum beteiligt werden. Gemeinwesenprojekte im Stadtteil, Projekte der Sozialen Stadt, Nachbarschaftshilfen – manche in genossenschaftlicher Form – oder niedrigschwellige Betreuungsangebote sind Beispiele für die Entwicklung von unterstützenden Strukturen im Quartier und für die aktive Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohner.
Der LebensAlter e.V. hat das Thema Quartiersentwicklung seit geraumer Zeit in den Blick genommen. Die Veranstaltung zur Vorstellung der vier Kandidaten zur Bürgermeisterwahl 2015 war ein erster öffentlicher Beitrag zu diesem Thema.

Unser Beitrag

Der LebensAlter e.V. befasst sich auch mit dem Thema Quartiersentwicklung. Der Verein bietet sich der Kommune Ginsheim-Gustavsburg zur Zusammenarbeit in diesem Feld an. Eine erste Initiative wird im Jahr 2016 darauf abzielen, Institutionen, Verbände und Vereine an einem Runden Tisch zusammenzuführen und damit den Prozess der Quartiersentwicklung in Gang zu bringen. Natürlich müssen wir auch an dieser Stelle das Rad nicht neu erfinden. Vor allem in Nordrhein-Westfalen gibt es schon seit längerer Zeit bemerkenswerte Projekte dieser Art. Auf der website des LebensAlter e.V. sammeln wir Projektberichte und weiterführende Texte zum Thema Quartiersentwicklung.
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